Praxis Dr. Harald Schneider Pneumologie Allergologie
Praxis Dr. Harald SchneiderPneumologie       Allergologie

Spektrum Pneumologie

Bodyplethysmographie

 

 

 

Diese Lungenfunktionsprüfung wird in einer geschlossenen Glaskammer im Sitzen durchgeführt.

Das Mundstück wird fest mit den Lippen umschlossen, der Patient atmet ruhig ein und aus.    

Durch die Atmung entstehen Druckunterschiede in der Kabine, die fortlaufend gemessen werden.

Mit dieser Untersuchung werden die mechanischen Eigenschaften und die Luftvolumina der Lunge gemessen. Jede einzelne Messgröße der Bodyplethysmographie beschreibt einen speziellen Aspekt der Lungenfunktion.

 

Indikationen für die Bodyplethysmographie sind:

 

        -  Diagnostik und Differentialdiagnostik, insbesondere der obstruktiven

                  Atemwegserkrankung (Einengung der Bronchien, Abklärung unklarer Luftnot)

        -  Objektivierung des Schweregrades der Erkrankung  (kooperationsunabhängig, auch bei

                  Schwerkranken durchführbar)
        -  Verlaufsbeobachtung und Therapiekontrolle
        -  Unspezifische Provokationstestungen
        -  Abschätzung der Prognose der Erkrankung (Reversibilität)

Arterielle Blutgasanalyse

 

 

 

Mittels einer kleinen Blutprobe aus dem Ohrläppchen läßt sich der Sauerstoffgehalt im Blut nachweisen, das Ohrläppchen wird vorher mit einer durchblutungsfördernden Salbe eingerieben.
 

Die arteriellen Blutgase geben die Gesamtfunktion des Gasaustauschsystems der Lunge wieder und sind daher für die Beurteilung einer Störung unersetzlich. Mit dieser Untersuchung prüft man also, ob eine Störung der Sauerstoffaufnahme über die Lunge besteht.

 

Der Sauerstoffpartialdruck (pO2) und der Kohlendioxidpartialdruck (pCO2) zeigen entsprechend der jeweiligen Gasaustauschstörung verschiedene Konstellationen.

 

Im Sauerstoff - Langzeitversuch prüft man, ob bei Patienten mit einer Störung der Sauerstoffaufnahme die Notwendigkeit zur Durchführung einer Sauerstoff - Langzeittherapie besteht.

Lungendiffusionskapazität

 

Bei der Messung der Diffusionskapazität wird der gesamte Widerstand gemessen, den ein Gasmolekül auf seinem Weg vom Mund des bis zum Hämoglobinmolekül der roten Blutkörperchen zu überwinden hat.

Ursache einer verminderten Diffusionskapazität können sein:

        -  Lungenfibrosen (Veränderungen der Wände der Lungenbläschen)

        -  Lungenüberblähung (Verminderung der Zahl der Lungenbläschen)

        -  Lungenentzündungen

        -  Wiederholte Lungenembolien

Mundverschlußdruckmessung

Über die Messung des P0.1 (Mundverschlußdruck bei normaler Einatmung) und des Pimax (maximaler Munddruck bei Sog) läßt sich eine mögliche Belastung der sogenannten Atempumpe nachweisen.

Die Belastung der Atempumpe sollte auf Dauer nicht über 40 % liegen, da es sonst zu einer Erschöpfung der Atemmuskulatur kommt. Bei Gesunden liegt dieser Wert unterhalb von 5 %.

Indikation:
        -  Verdacht auf Schwäche der Atempumpe
        -  Bei extremer Tagesmüdigkeit nach Ausschluß eines Schlaf-Apnoe-Syndroms

 

Thorax-Sonographie

 

 

Die klassische Indikation zur Durchführung einer Lungensonographie ist die unklare Verschattung im Röntgenbild.  In ihrem Informationsgehalt steht sie zwischen dem der Röntgenaufnahme und der Computertomographie.

Wichtige  Indikationen der Thorax-Sonographie sind:

 

        -  Wasser in der Thoraxhöhle
        -  Tumoren des Rippenfells
        -  Beurteilung der Zwerchfellbeweglichkeit

Schlaf-Apnoe-Syndrom


Das sogenannte Schlaf-Apnoe-Syndrom ist häufig mit Schnarchen verbunden. Schnarchen kann eine Belastung für den Ehepartner, aber auch ein medizinisches Problem sein.

Klinische Symptome der schlafbezogenen Atmungsstörungen sind:

 

Leitsymptome: starkes Schnarchen und/oder erhöhte Tagesmüdigkeit, Einschlafneigung.

 

Weitere häufige Symptome: nächtliche Atempausen, unruhiger Schlaf, morgendliche Abgeschlagenheit, Kopfdruck, Konzentrationsstörungen.

 

Fakultative Symptome: Libidoverlust, Potenzstörungen, Depressive Verstimmung

Häufige assoziierte internistische Erkrankungen: Übergewicht, Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen

 

Wie kann man diese Erkrankung nachweisen?

Wenn sie schnarchen, können wir eine nächtliche Untersuchung mit einem kleinen Aufzeichnungsgerät bei Ihnen zu Hause durchführen. Die aufgezeichneten Daten werden ausgedruckt und von uns  befundet.

Bei Verdacht auf ein relevantes Schlaf-Apnoe-Syndrom müssen Sie sich in einem Schlaflabor vorstellen, hier wird eventuell eine nächtliche Atemhilfstherapie mittels Gesichtsmaske eingeleitet. Ein vorhandenes Übergewicht muß in jedem Fall korrigiert werden.

 

Wir sind für Sie da

 

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